Shared Parenting Mythen

Shared Parenting bezieht sich auf eine gemeinsame Sorgerechtsvereinbarung, bei der beide Elternteile ungefähr gleiche Elternzeit haben. Es ist jedoch eine Option, die immer noch weitgehend missverstanden wird, wie diese gemeinsamen Erziehungs-Mythen zeigen:

  1. "Shared Parenting ist unmöglich zu machen." Das ist einfach nicht wahr. Während sich die Umsetzung der gemeinsamen Elternschaftsgesetzgebung weiter ausbreitet, lernen immer mehr Eltern, sich gut zu erziehen. Es kann getan werden, und in Situationen, in denen das Kind zuvor Beziehungen mit zwei gesunden, involvierten Eltern genoss, ist eine gemeinsame Elternschaft eine Option, die nicht übersehen werden sollte.
  1. "Es ist unfair zu erwarten, dass ein Kind in zwei verschiedenen Häusern lebt." Die Anpassung an das Leben in zwei Häusern ist sicherlich eine Herausforderung, die viel Geduld, Ermutigung und Zusammenarbeit erfordert. Wenn es gut gemacht ist, kann es tatsächlich ideal für die Kinder sein. Was jedoch wirklich unfair wäre, würde erwarten, dass das Kind einen Teil seiner oder ihrer Beziehung zu einem Elternteil verliert, um der Entschlossenheit beider Eltern entgegenzukommen, zu vermeiden, zu lernen, Eltern zu werden und Partner zu sein.
  2. "Geschiedene Eltern sind viel zu streitlustig, um die Verantwortung für die Erziehung ihrer Kinder zu teilen." Auch dies ist nicht wahr. Eltern, die einmal verheiratet waren und beschlossen haben, ihre eheliche Beziehung zu beenden, müssen zu einer anderen Art der Beziehung übergehen. Mit Hilfe von Mediatoren und Erziehungsberechtigten können geschiedene Eltern lernen, ihre Arbeitsbeziehung in eine für die Kinder positive Beziehung umzuwandeln.
  1. "Regelmäßige Besuche sind ausreichend." Während regelmäßige Besuche für Familien von entscheidender Bedeutung sind, deren gegenwärtiges Sorgerechtsübereinkommen keine gemeinsame Elternschaft umfasst, sind sie ein schlechter Ersatz für die Beziehung, die Eltern und Kind genossen hätten, wenn sie noch zusammenlebten.
  2. "Wenn Eltern das Sorgerecht teilen, leidet das Kind, weil es weniger Kindergeld erhält." Es ist wahr, dass in Situationen, in denen eine Familie von einem Elternteil zum primären Sorgerecht Elternteil zu werden beide Wenn die Eltern ungefähr die gleiche Erziehungszeit teilen, kann sich die Höhe der von den zuvor nicht sorgeberechtigten Eltern gezahlten Kinderunterstützung verringern. Dies liegt jedoch daran, dass dieser Elternteil nun mehr Zeit direkt mit dem Kind verbringt und folglich für die Bedürfnisse des Kindes direkter bezahlt, während das Kind unter seiner Obhut ist.
  1. "Gemeinsame Elternschaft ist zu unbequem." Sich an die geteilte Erziehung zu gewöhnen, kann sich am Anfang als Unannehmlichkeit anfühlen. Es gibt jedoch auch viele Vorteile für beide Elternteile, die eine etablierte Routine wechselnder Verantwortung für die Betreuung der Kinder haben. Zum Beispiel können Eltern mit einer regelmäßigen gemeinsamen Erziehungsroutine ihre Arbeitszeiten planen, während das Kind mit dem anderen Elternteil zusammen ist, und dadurch die Notwendigkeit von Kinderbetreuung verringern oder eliminieren. Es erlaubt auch jedem Elternteil, sich eine gewisse "Ich-Zeit" aufzubauen, während das Kind in der Obhut des anderen Elternteils ist.

Abschließend ist die gemeinsame Elternschaft eine Option, die nicht übersehen werden sollte. Es erfordert von beiden Elternteilen, dass sie die Bedürfnisse des Kindes vor ihre eigenen ungelösten Ärger und persönlichen Vorlieben stellen. Mit Hilfe von Mediatoren und Erziehungsberechtigten ist gemeinsame Elternschaft jedoch eine Option, die für jedes Mitglied der Familie - und besonders für die Kinder - von großem Nutzen sein kann.

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